Für Kinder, denen Rechtschreiben schwerfällt.
Jeden Tag ein Heft voll, in einer Viertelstunde.
Android und iOS · noch in Erprobung mit Familien und einer LRS-Therapeutin
Silbenheld baut auf der Silbenmethode auf, mit der auch Lerntherapeutinnen arbeiten. Das Kind hört ein Wort, schwingt für jede Silbe einen Bogen und schreibt es Stück für Stück. Kein Auswendiglernen ganzer Wortbilder — sondern eine Technik, die auch bei einem Wort hilft, das noch nie jemand geübt hat.
Was sind Silben? Die Teile, in die ein Wort beim Sprechen zerfällt. Silben trennen, Silben schwingen, Silben klatschen, Silben zählen — die Silbenmethode hat viele Namen, gemeint ist jedes Mal dasselbe: die Sprechsilben hören.
Silbenheld ist Übung, keine Lerntherapie. Eine Diagnose und eine Förderstunde ersetzt es nicht.
Im Heft heißt das Silben tippen: einmal je Silbe, während das Kind das Wort spricht — dieselbe Bewegung wie im Klassenzimmer, nur leise genug für den Bus. Jede Silbe bekommt ihre Farbe und ihren Silbenbogen, und in jeder sitzt ein Silbenkönig: der Vokal, um den sich die Konsonanten legen. Daraus werden die Übungen — Silbenrätsel und Silbenspiele, Lücken füllen, Wörter aus Silben bauen, Silben lesen. Silbenübungen für die Grundschule, Klasse 1 bis 4.
Bildschirme aus dem Entwurf — so soll die App aussehen.
Die Lesung steht immer neben der richtigen Schreibung. So bleibt sichtbar, ob sich das Kind vertan hat — oder die App. Was sie gar nicht lesen kann, bewertet sie nicht.
Mit dem Finger auf liniertem Papier, nicht auf einer Tastatur. Tippen trainiert die Tastatur — die Hand trägt die Rechtschreibung.
Die App liest mit: steht dort ein anderes Wort, sagt sie es — und das Kind schreibt es noch einmal.
Zwölf Länder geben einen eigenen Grundwortschatz für die Grundschule heraus. Silbenheld hat sie alle — unter ihrem richtigen Namen und passend zur Klassenstufe.
Niedersachsen, Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen veröffentlichen keine eigene Liste.
Silbenheld hat auch eine eigene: die Silbenheld-Referenz. Darin steht jedes Wort, das in der Mehrheit der zwölf amtlichen Listen vorkommt — was fast überall zum Grundwortschatz zählt, zählt auch dort. Als amtlich gibt sie sich nirgends aus.
Dazu kommen optional als Erweiterung eigene Silbenheld-Wörter, die es nicht in jedem Bundesland gibt: mit Beispielsatz, Bild und Übungen zu Fehlerarten, die in einer amtlichen Liste nicht vorgesehen sind.
Das Wochendiktat einmal eintippen und weitergeben. Lehrkräfte legen stattdessen eine Klasse an und verteilen an alle auf einmal.
Die Kamera fragt Silbenheld nie: Codes entstehen in der App, gescannt wird mit der Kamera-App des Telefons. Was das Kind schreibt, bleibt auf dem Gerät — hochgeladen wird richtig oder falsch, nicht der Strich.
Die Woche endet zwischen zwei Runden. Nie mitten im Üben.
Sieben Tage zum Ausprobieren: 100 Wörter und die fünf Grundübungen. Danach braucht es ein Abo.
1,99 €
im Monat, inkl. 19 % MwSt. · monatlich kündbar
Noch nicht möglich: die Bezahlung ist noch nicht angeschlossen. Wer Bescheid wissen will, wenn es so weit ist, schreibt an [email protected].
Bezahlt wird später über Stripe. Gekündigt wird hier auf der Website mit einem Klick — ohne Anruf, ohne E-Mail. Die App selbst verkauft nichts und fragt ein Kind nie nach Geld.
Silbenheld ist in der Erprobung — mit Familien und einer LRS-Therapeutin. Es gibt Android-Builds mit Prüfsummen; fürs iPhone läuft dieselbe Fassung über TestFlight. In beide Stores — Google Play und App Store — kommt Silbenheld danach.
Interesse an der Erprobung? [email protected]